Unsere neue Mesnerin
Die katholische Kirche hat einen neuen Papst - und wir bald eine neue Mesnerin. Es freut mich sehr, dass sich Frau Berta Stelli auf unsere Anzeige gemeldet hat, als einzige Bewerberin. Da Frau Keßler und Herr Schwab ihre Tätigkeiten gesundheitsbedingt beenden werden, ist es für uns ein Glücksfall, dass Frau Stelli das Amt sowohl in Ehringen als auch in Wallerstein ausüben möchte, was mit Hilfe z.B. von Kirchenvorständen auch sonntags möglich sein wird (wenn sie etwas früher zum nächsten Gottesdienst fahren muss). Mit Frau Stelli gewinnen wir eine erprobte, erfahrene Kraft. Sie war von 2001 bis 2016 als Mesnerin in der Evang. Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Feuerbach angestellt und zog anschließend nach Weinstadt (Rems-Murr-Kreis), wo sie noch bis September als Mesnerin tätig ist. Da ihr Mann in Nördlingen arbeitet und sie sich in Wallerstein häuslich niederließen, kommt ihr der Wechsel sehr gelegen, wenngleich wir ihr weitaus weniger Arbeitsstunden und auch keine Dienstwohnung (die sie aber hier ja nicht mehr braucht) bieten können. Frau Stelli stammt ursprünglich aus Kasachstan und lebt seit 1993 in Deutschland. Sie ist (ich will nicht zu viel Persönliches hier preisgeben) einige Jahre jünger als ich, verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Bald können Sie sie besser kennen lernen und mehr von ihr erfahren. Ab Oktober beginnt ihr Dienst in unseren Kirchen. Dankenswerterweise werden Frau Keßler und Herr Schwab bis dahin noch weitermachen und auch Frau Stelli ein wenig einarbeiten. Schließlich will sie die Aufgaben, die sich hier stellen, gewissenhaft erfüllen. Ihr bisheriger „Dienstherr“ kämpfte um ihren Verbleib, doch kann er natürlich auch ihre familiären Beweg gründe akzeptieren. Wir profitieren davon, doch wünschen wir der Kirchengemeinde Weinstadt dasselbe Glück wie wir bei der Suche einer Nachfolgerin. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit unserer neuen Mesnerin! kh
