Aktuelle Themen und Hinweise


 

Herbstsammlung der Diakonie Bayern

 

Herbstsammlung der Diakonie Bayern

 

Herbstsammlung vom 14. - 20. Oktober 2019

Sucht kennt keine Altersgrenze

Suchtprobleme sind lösbar.
Suchterkrankungen beziehungsweise riskanter Suchtmittelkonsum sind weit verbreitet und spielen in jedem Lebensalter eine Rolle. Die körperlichen, seelischen und sozialen Folgewirkungen belasten die Lebensqualität der Betroffenen ebenso wie deren soziales Umfeld: Partner, Kinder, Eltern, Freunde, Familie, Arbeitskollegen.
Suchterkrankungen zählen zu den häufigsten chronischen Erkrankungen, sind aber immer noch ein Tabuthema und mit Schuld und Scham belastet.

Sucht ist kein Einzelschicksal.
In Bayern leben schätzungsweise 1,4 Mio. Menschen, die entweder alkoholabhängig sind oder Alkohol in riskanter Weise konsumieren. Klinisch relevanter Medikamentenmissbrauch liegt bei ca. 180.000 Menschen vor, wobei ein problematischer Medikamentenkonsum weitaus verbreiteter ist. Bei etwa 97.000 Personen zeigt sich ein missbräuchlicher Konsum von Cannabis. In Bayern gelten aktuell 37.000 Menschen als pathologische Glücksspielsüchtige, weitere 34.000 zeigen ein problematisches Spielverhalten.

Um den Betroffenen und deren Angehörigen Hilfestellung und Unterstützung in ihrer jeweiligen Lebenssituation zu geben, bieten die diakonischen Träger mit ihren ambulanten und stationären Suchthilfeeinrichtungen ein vielfältiges und breit gefächertes Beratungs- und Behandlungsangebot an.

Ein wichtiger Baustein der Suchthilfe unter dem Dach der Diakonie Bayern ist die Selbsthilfe mit ihren zahlreichen Gruppen für Betroffene und Angehörige.

Ziel der Suchthilfe ist es, Angebote zur Verfügung zu stellen, die für die betroffenen Menschen in ihrer momentanen Situation adäquat sind. Es geht darum, neue Perspektiven zu zeigen und Lösungen im Umgang mit dem Suchtmittel zu entwickeln, die eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft, eine selbstverantwortliche Lebensführung ermöglichen und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern.

Für mehr Gesundheit, Lebensqualität und Lebensfreude ist niemand zu alt.
Aufgrund des demografischen Wandels rückt das Thema Sucht im Alter immer mehr in den Fokus. Lange Zeit wurde Suchthilfe für alte Menschen als randständige Aufgabe gesehen. Im Hinblick auf den medizinischen Fortschritt werden Suchtkranke älter. Zunehmend gibt es Menschen, bei denen Suchtprobleme erst im Alter auftreten. Diese Zielgruppen sollen mit spezifischen Hilfen und Unterstützungsangeboten besser vom Suchthilfesystem erreicht werden.

 

Die Diakonie hilft. Helfen Sie mit.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie vor allem die Angebote der Suchtberatungsstellen, die Weiterbildung der Mitarbeitenden sowie alle anderen Angebote und Leistungen der Diakonie in Bayern.

Weitere Informationen finden Sie unter Diakonie Bayern - Herbstspende

Spenden können Sie:

per Überweisung

Diakonisches Werk Bayern 
EVANGELISCHE BANK eG
IBAN: DE20 5206 0410 0005 2222 22
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Herbstsammlung 2019


 

60 Jahre Brot für die Welt

 

Saatgut
Brot für die Welt

Im Advent 1959 begann eine besondere Weihnachtsgeschichte: Zum ersten Mal wurden deutschlandweit Spenden für die Aktion Brot für die Welt gesammelt. Seit dieser Zeit setzt sich Brot für die Welt in tausenden Projekten für die Überwindung von Ungerechtigkeit, Hunger und Armut in der Welt ein.

 

Informationen zu diesem Thema finden Sie unter

60 Jahre Brot für die Welt

 

 


 

Unerhört! Diese Obdachlosen

 

Flüchtlinge

Zuhören statt verurteilen

Die Diakonie Deutschland wirbt mit dieser Kampagne für eine offene Gesellschaft: Viele Menschen haben heute das Gefühl, nicht gehört zu werden. Sie fühlen sich an den Rand gedrängt in einer immer unübersichtlicheren Welt, in der das Tempo steigt und Gerechtigkeit auf der Strecke zu bleiben droht. Doch jede Lebensgeschichte hat ein Recht darauf, gehört zu werden.

Die Kampagne, die von 2018 bis 2020 läuft, will wachrütteln und zugleich aufzeigen, dass die Diakonie zuhört, Lösungen bereithält und eintritt für eine offene und vielfältige Gesellschaft. Die Diakonie will diese Diskussion anstoßen und führen als Plattform für einen Diskurs rund um soziale Teilhabe.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Möchten Sie Ihre Geschichte erzählen? Dann kontaktieren Sie uns. Hier finden Sie weitere Informationen.


 

30 Jahre Grenzöffnung - So lange ist dies schon her!

 

 

Grenzöffnung 30 Jahre